Kultur

Kunst und Kultur ist Investition in die Zukunft

Eine moderne Kulturpolitik ist ein urliberales Anliegen. Denn Kultur ist nicht einfach nur schön, sondern hat eine soziale und integrative Funktion. Sie garantiert den Zusammenhalt einer Gesellschaft.
Kunst und Kultur bildet. Deshalb hat die Kultur für uns einen wichtigen Bildungsauftrag. Kulturförderung ist zugleich auch Bildungsförderung.

Kunst und Kultur sind Ausdruck einer attraktiven, lebendigen Stadt mit hoher Lebensqualität und deshalb auch für Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor. Den Kommunen muss es daher möglich sein, herausragende kulturelle Projekte oder Institutionen in den Katalog kommunaler Pflichtaufgaben zu übernehmen und sie damit in ihrem Be- stand zu sichern. Kulturförderung darf nicht kommunalen Sparmaßnahmen zum Opfer fallen.

Die FDP fordert, dass Kulturförderung zielgerichtet, transparent und am jeweiligen Bedarf der Bürgerinnen und Bürger orientiert erfolgt. Wichtig sind digitale, wie auch traditionelle Kulturangebote. Kulturelle Vielfalt setzt voraus, dass neben den staatlichen Institutionen privates Engagement, private Initiativen und Projekte gefördert werden.

Die FDP Wuppertal setzt sich ganz konkret ein für:

  • die Entwicklung und Umsetzung einer Marketingoffensive für die Kultur zur städtischen und über- regionalen Vermarktung der vielen bedeutsamen Kulturangebote. Damit sollen zum einen die Besucher- zahlen weiter steigen und zum anderen die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit den Kultureinrichtungen und den Kulturschaffenden in unserer Stadt gestärkt werden
  • eine Überarbeitung der Preisgestaltung für Tickets der Wuppertaler Bühnen, durch die Einführung von Spezialangeboten, z. B. für Aufführungen an Wochentagen
  • die Einrichtung eines internationalen Tanzzentrums Pina Bausch durch die Renovierung und den Umbau des Schauspielhauses
  • den Erhalt und die Erweiterung des Von der Heydt-Museums am bestehenden Standort, damit das Museum arbeitsfähig bleibt und auf dem derzeitigen Niveau erhalten werden kann
  • mehr Geld für das von der Heydt Museum: Für den laufenden Betrieb muss die Stadt mehr Geld zur Verfügung stellen. Die Stadt kommt ihren vertraglichen Leistungen nicht mehr ausreichend nach, sodass die Kosten für den laufenden Betrieb immer mehr auf die Von der Heydt-Museums gGmbH (Jackstädt-Stiftung, Brennscheidt-Stiftung und Kunst- und Museumsverein) verlagert werden. Diese ist aber für Ausstellungen zuständig
  • die Schaffung eines Bildungs- und Kompetenzzentrums Carl Fuhlrott im Zoogebäude, das nach der Sanierung ein naturwissenschaftlicher Lernort für Zoobesucher sein soll, u.a. mit Zooschule, einem Vortragssaal, einem Carl-Fuhlrott-Konferenzzimmer und Räumlichkeiten für kleine Themenausstellungen
  • die Entwicklung eines über die Grenzen Wuppertals hinauswirkenden, veterinärmedizinischen Kompetenzentrums als Weiterbildungsstätte für Tiermediziner, das gleichzeitig den Zoobesuchern Einblicke in die Arbeit der Zoomediziner vermitteln soll
  • mehr Nutzerfreundlichkeit der Bibliotheken, Archive und Akademien Sonntagsöffnung der Stadtbibliothek
  • Die Förderung des Denkmalschutzes und der zeitgenössischen Architektur. Historisch Wertvolles ist zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen
  • die Erweiterung der musikalischen und künstlerischen Bildung und den Erhalt einer lebendigen Theaterlandschaft
  • die Sicherstellung und Fortführung der Förderung der Freien Kultur in Wuppertal
  • die Nutzung von sinnvollen Möglichkeiten zur überregionalen Zusammenarbeit
  • die finanzielle Sicherung der Wuppertaler Bühnen mit ihren drei Sparten
  • Kultur hat einen Bildungsauftrag

    Kulturelle Bildung vermittelt Kindern und Jugendlichen einen inneren Kompass für die Orientierung in unserer heutigen Welt. Kinder und Jugendliche müssen an die einzelnen Kulturbereiche herangeführt werden.


    Die FDP Wuppertal setzt sich daher ein für:


    • die Weiterentwicklung von theaterpädagogischen Konzepten der Wuppertaler Bühnen und deren Umsetzung in Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten
    • eine erweiterte Aufnahme von Familienstücken in die Spielpläne der Wuppertaler Bühnen (ähnlich wie die Familienkonzerte des Orchesters)
    • die Einführung eines kostenlosen Schülertickets für die Wuppertaler Bühnen, ähnlich wie die „Bühne frei“-Aktion für Studenten
    • die Einbindung der Träger freier Theater und Künstler in den Prozess der kulturellen Bildung
    • eine transparente und verstärkte Vernetzung der kulturellen Angebote der freien Träger und Künstler in den offenen Ganztag
    • Stärkung der Musikschule durch die Sicherstellung einer fairen Bezahlung der Honorare und die sukzessive Überführung der Honorarverträge in feste Arbeitsverträge für die Musikschullehrer und Lehrerinnen
  • Kultur braucht Förderer

    Kultur kommt ohne Förderer nicht aus. Daher setzen wir uns dafür ein, dass die Stadtverwaltung Transparenz im Fördermittel-Dschungel schafft und diese Aufgabe als permanenten Prozess versteht. Des Weiteren muss dieses Beratungsangebot bei Kulturinstitutionen und Kunstschaffenden stärker bekannt gemacht werden.

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