Arbeitsplätze

Zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen und halten

  • Ökonomischer Neustart und ökologische Verantwortung

    Die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen hat oberste Priorität für die Zukunftsfähigkeit Wuppertals. Gerade in Wuppertal braucht es eine echte und umfassende wirtschaftspolitische Trendwende, die alle Standortaspekte mit einbezieht. Der Klimawandel ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns mit Vernunft und Umsicht stellen müssen. Eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik versöhnt Ökonomie und Ökologie. Den Klimawandel stoppt man nicht mit Verboten, der kopflosen Zerschlagung von Wertschöpfungsketten und unternehmensfeindlichem Aktionismus, im Gegenteil: Nur Innovationen schaffen nachhaltige Entwicklungen. Wir wollen Wuppertal zum Vorreiter für ein verantwortungsvolles Wirtschaftswachstum machen. Es ist die Aufgabe von Politik und Wirtschaft, gemeinsam ein Umfeld zu schaffen, das Klimaschutz und Wachstum ermöglicht. So entstehen neue Arbeitsplätze und Wuppertal wird attraktiver für moderne Unternehmen und Branchen. Entscheidend dafür ist es, im ersten Schritt den Forschungsstandort Wuppertal im Profil zu schärfen und zudem für einen erleichterten Wissenstransfer vor Ort zu sorgen. Die Chancen der Digitalisierung sind dabei der Schlüssel für den Aufschwung unserer Stadt. Ganz konkret ist in Wuppertal das Potential für Neu- und Ausgründungen dank der Bergischen Universität und den bereits heute zahlreich vernetzten Unternehmen absolut gegeben. Wuppertal muss sich daher an best practice-Beispielen wie Düsseldorf, Köln und Münster orientieren und davon ausgehend einen „Wuppertaler Weg“ einschlagen. Gerade in den Bereichen Gesundheit, Künstliche Intelligenz und Automotive können wir entsprechende Schwerpunkte setzen. Damit das so bleibt, müssen die Rahmenbedingungen vor Ort für Gründer, Unternehmer sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbessert werden.


    Die FDP Wuppertal setzt sich ein für:


    • die Senkung der Gewerbesteuer um 19,4 Prozent auf einen Hebesteuersatz von 395 Prozent
    • die Profilschärfung des Wirtschaftsstandorts Wuppertal zur verbesserten Positionierung im Wettbewerb der Städte und Regionen
    • die Sicherung und Verbesserung der weichen Standortfaktoren durch die Schaffung eines attraktiven Lebensumfelds in den Bereichen Bildung, Soziales, Kultur und Sport
    • den Ausbau des Bildungsstandorts
    • die Erschließung interkommunaler Gewerbeparks mit gemeinsamer Infrastruktur und der Berücksichtigung des Bedarfs an neuen Arbeitsformen wie z.B. Co-Working-Spaces und flexiblen Raumangeboten
    • die Ansiedlung neuer Unternehmen durch eine aktive Ansiedlungspolitik
    • die Begleitung aller Existenzgründer auch über den Unternehmensstart hinaus
    • die Förderung des öffentlichen Dialoges zwischen den Bürgern und der Wirtschaft zum besseren gegenseitigen Verständnis
    • die Entwicklung der „Technologieachse Süd“ zu einer eigenen Marke und ihre Verlängerung vom Smart- Tec-Campus (ehemalige Bergische Sonne) über die Parkstraße bis zur Otto-Hahn-Straße
    • eine wirtschaftsfreundliche Stadt (Stadtverwaltung und Konzerntöchter)
    • die Beschränkung der wirtschaftlichen Aktivitäten der Stadt Wuppertal und der städtischen Töchter auf die Sicherung der Daseinsvorsorge und die Erfüllung dringender öffentlicher Zwecke
    • faire Bedingungen bei der Vergabe öffentlicher Aufträge, insbesondere für Handwerksunternehmen und mittelständische Bauunternehmen
    • eine Aufteilung in Fach- und Teillose bei öffentlichen Ausschreibungen von Bauleistungen unter Berücksichtigung des spezifischen Leistungsspektrums und der Kapazität der Wuppertaler Firmen
    • die volle Nutzung der Möglichkeiten zur Durchführung von beschränkten Ausschreibungen oder freihändiger Vergaben unter Berücksichtigung regionaler Anbieter
    • die bestmögliche Nutzung der vorhandenen Programme des Landes, Bundes und der EU zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Kommunen und Regionen
    • die Zusammenführung der Bergischen Entwicklungsgesellschaft und der Regionalagentur die Verbesserung der Kundenorientierung im Verwaltungshandeln
    • Eine automatische Genehmigung von Bauanträgen, die nach Ablauf von drei Monaten nicht mit Begründung abgelehnt wurden
    • die Beschleunigung und erstrangige Bearbeitung von arbeitsplatzrelevanten gewerblichen Bauanträgen unter Nutzung aller gesetzlich möglichen Handlungsspielräume im Sinne der Antragsteller
    • die Erfüllung von vereinbarten Zahlungsfristen von kommunalen Aufträgen
    • die Realisierung eines professionellen Internetauftritts für den Wirtschaftsstandort Wuppertal zur Information von Existenzgründern, Unternehmern und potentiellen Investoren
    • eine Erschließung von Gewerbeflächen
    • die Reaktivierung von innerstädtischen Gewerbebrachen durch verstärkte Nutzung von entsprechenden Förderprogrammen
    • eine planerische Ausweisung einer ausreichenden Anzahl an Gewerbeflächen auf Vorrat die Realisierung der Gewerbegebiete Parkstraße und Bergische Sonne
    • eine offensive Vermarktung der bestehenden Gewerbeflächen im Engineering Park
    • die Förderung von Gewerbeansiedlungen durch zeitnahe Bereitstellung von geeigneten preisgünstigen und standortnahen Gewerbeflächen für Existenzgründer oder expandierende kleine und mittlere Unter- nehmen
    • die Entwicklung von Strategien zur Nachnutzung alter zentraler Gewerbestandorte für Schwellennutzungen, z.B. Handwerkerhöfe, Existenzgründer, Kleingewerbe
    • eine klimaschutzorientierte und nachhaltige Bebauung von Gewerbeflächen. Dächer und Fassaden von Unternehmen begrünen. Außerdem auf Wandel- und Transformationsfähigkeit setzen statt auf organisierte Monofunktion
    • eine moderne Kommunikationsinfrastruktur
    • die Entwicklung von Strategien zur Nachnutzung alter zentraler Gewerbestandorte für Schwellennutzungen, z.B. Handwerkerhöfe, Existenzgründer, Kleingewerbe
    • eine klimaschutzorientierte und nachhaltige Bebauung von Gewerbeflächen. Dächer und Fassaden von Unternehmen begrünen. Außerdem auf Wandel- und Transformationsfähigkeit setzen statt auf organisierte Monofunktion
    • eine moderne Kommunikationsinfrastruktur
    • den Aufbau einer leistungsfähigen Mobilfunkinfrastruktur unter Berücksichtigung einer Gefahrenminimierung in sensiblen Bereichen, wie im Umkreis von 150 m und auf Gebäuden wie Kindergärten, Schulen, Altenheimen oder Krankenhäusern
    • die Beseitigung von Funklöchern und Funkschatten zur Stärkung des Mobilfunknetzes durch die Nachrüstung der bestehenden UMTS-Anlagen entsprechend dem Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution)
    • den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes insbesondere in den Gewerbegebieten und den Einzel- handelsstandorten
  • Ausbildung und Selbstständigkeit

    Zur weiteren Stärkung des Wuppertaler Arbeitsmarktes müssen alle Potentiale, die bereits vorhanden aber noch nicht vollumfänglich ausgeschöpft sind, aktiviert werden. Dies umfasst einerseits, Wuppertaler aus dem zweiten in den ersten Arbeitsmarkt zu überführen, anderseits Anreize zu schaffen, um Unternehmensgründungen weiter voranzutreiben und so weitere Arbeitsplätze zu schaffen.


    Die FDP Wuppertal setzt sich daher ein für:


    • die Förderung von kleinen und mittleren Handwerksbetrieben, von Selbständigen, Freiberuflern und Existenzgründern durch Abbau von bürokratischen Hemmnissen
    • die Förderung und Unterstützung von Zusammenschlüssen und neuen Wegen von Kooperationen, insbesondere von Handwerksfirmen und anderen Dienstleistern
    • die Förderung der beruflichen Weiterbildung, besonders bei Veränderung von Berufsbildern
    • die Unterstützung der erfolgreichen Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitslose durch Wuppertaler Unternehmen als Ergänzung zu den Maßnahmen des Jobcenters
    • den Verzicht auf Beschäftigungsprogramme der öffentlichen Hand in Konkurrenz zur Privatwirtschaft
    • eine Vertiefung der Kooperationen zwischen den (Berufs-) Schulen und der Wirtschaft
    • die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Inklusion im Arbeitsleben
    • eine adäquate Ausstattung der Berufsschulen, die dem aktuellen technischen Stand für die jeweiligen Berufsfelder entspricht
    • die Gewinnung von Selbständigen mit Migrationshintergrund als Ausbildungsbetriebe
  • Start Up Barmen!

    Zwischen Rheinschiene und Ruhrgebiet behauptet sich Wuppertal tapfer als Industrie-, Wirtschafts- und Kulturstand- ort des Bergischen Landes. Doch um weiterhin zukunftsfähig zu sein und den Anschluss an den regionalen und globa- len Wettbewerb nicht zu verlieren, muss es sich für Erneuerungen und Umstrukturierungen öffnen. Barmen könnte sich durch eine neue Funktionszuschreibung neu erfinden und innerstädtisch profilieren. Durch den gründerzeitlich geprägten Charme, die verkehrsgünstige Anbindung und die zentrale Lage auf der Talachse hat Barmen großes Potential, sich zu einem attraktiven, innovativen Gründerstandort für Startups zu entwickeln. Startup-Unternehmen zeichnen sich durch ihre agilen Arbeitsmethoden und die spezifische Organisationsform aus und tragen maßgeblich zur ökologisch-industriellen und sozialen Modernisierung einer Gesellschaft und Stadt bei. Auch günstige Mietpreise sowie die Nähe zu großen Unternehmen, der Bergischen Universität, Banken, der Industrie- und Handelskammer und der Zugang zu vielfältigen kulturellen Angeboten sind nennenswerte Standortfaktoren, die für Wuppertal-Barmen als neue Keimzelle der Startup-Szene im Bergischen Land sprechen.


    Die FDP Wuppertal setzt sich dafür ein:

    • dass ein Zukunftskonzept für die Barmer Innenstadt als Start-Up-Zentrum erstellt und umgesetzt wird 
    • dass ein öffentlich zugängliches WLAN-Netz flächendeckend in der Barmer Innenstadt installiert wird 
    • die Wirtschaftsförderung als „Möglichmacher“ zu stärken und zu Lotsen für Existenzgründer zu machen
  • Universität

    Die Bergische Universität ist ein Aushängeschild für Wuppertal. Sie ist sowohl Standortfaktor als auch Impulsgeber für die Wuppertaler Wirtschaft und leistet einen beachtlichen Beitrag beim Wissens- und Technologietransfer. Der Aus- bau der Vernetzung zwischen Universität und Wuppertaler Unternehmen muss daher unbedingt fokussiert werden. Obwohl Wuppertal eine Universitätsstadt ist, wird diese in der Außenwirkung oft nicht als solche wahrgenommen. Hier gilt es Marketingstrategien zu entwickeln, damit Wuppertal für Studierende auch aus anderen Bundesländern attraktiv wird, die bestenfalls nach dem Studium in Wuppertal bleiben.


    Die FDP Wuppertal setzt sich daher ein für:


    • eine weitere Vertiefung der Kooperationen der Universität mit der Wuppertaler Wirtschaft und den Partnerstädten Wuppertals
    • den Aufbau von Kooperationen mit dem Wuppertaler Handwerk
    • die Stärkung der Spitzenposition bei der Förderung von Existenzgründungen
    • den Ausbau des Uni-Stiftungswesens
    • die Anbindung der Wuppertaler Uni an den Hauptbahnhof auf neue und innovative Mobilitätsformen kontinuierlich zu prüfen.
    • die deutschlandweite Vermarktung Wuppertals als Universitätsstandort
    • die gezielte Schaffung von Arbeitsplätzen für Hochschulabsolventen, damit mehr Absolventen der Bergischen Universität im Anschluss an ihr Studium in unserer Stadt bleiben, fördern. Außerdem setzen wir uns dafür ein, dass Wuppertal als Standort für große fortschrittliche Unternehmen noch attraktiver wird, um so das volle Potenzial an attraktiven Arbeitgebern für unsere Uni-Absolventen auszuschöpfen

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