Warum im Vorfeld der Kommunalwahl keine öffentliche Diskussion über Sparvorschläge stattfinden darf, ist für Ingrid Pfeiffer ein Rätsel. Sie fordert gemeinsam mit der Wuppertaler FDP, dass das Sparkonzept noch vor der Wahl offen gelegt wird. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf Transparenz und Information. So viel Ehrlichkeit und Offenheit gegenüber den Wählern sollte von einem Oberbürgermeister Wuppertals erwartet werden können“, so Pfeiffer.
"Natürlich fordern wir dies und erheben den Vorwurf, dass wir hier im Bergischen Land schon viel weiter sein könnte, wenn man das Thema entschlossener voran getrieben hätte“, so Pfeiffer und ergänzt: „Mir ist die Feststellung wichtig, dass die Forderung nach einer massiven Intensivierung der bergischen Zusammenarbeit für die Liberalen nur ein Teil eines komplexen Maßnahmenbündels ist“.
Die FDP sieht dieses Maßnahmenbündel als Voraussetzung für die Einforderung von Hilfe aus Düsseldorf und Berlin während CDU und SPD ausschließlich nach Hilfe von außen rufen. „Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, das strukturelle Defizit aus eigener Kraft zu reduzieren und gerade Private das tun zu lassen, was nicht zwingend von der Stadt übernommen werden muss. Es ist für mich unverständlich, warum Privatisierungen zu häufig mit einem Denkverbot versehen wird", so die OB-Kandidatin abschließend.
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