Marcel Hafke
Für die Liberalen ist daher die für den Rat vorgelegte Kritik von CDU, SPD und Grünen aus Wuppertal völlig unverständlich! Hafke: „Die vom Land geplante Kontingentierung neuer U3-Plätze auf 25 Stunden Betreuungszeit ist keine Sparmaßnahme auf Kosten der Wahlfreiheit der Eltern, auch wenn die Grünen dies gerne in der Öffentlichkeit so darstellen wollen. Das Gegenteil“, so Hafke weiter, „ist der Fall: durch die Kontingentierung zwingt das Land die Kommunen, darunter auch Wuppertal, die Wahlfreiheit der Eltern endlich zu respektieren und umzusetzen.
Auch die Kritik von CDU, SPD und Grünen, die Landesregierung würde ihre Zusagen aus dem sogenannten `Krippenkompromiß´ nicht erfüllen, weisen die Liberalen als falsch zurück. Hafke: „Die Bundesförderung der Investitionen für die Betreuungsinfrastruktur wird vollständig vom Land an die Kommunen weitergereicht. Eine Durchleitung der Bundesförderung der Betriebskosten von Kinderbetreuungseinrichtungen ist dagegen rechtlich nicht möglich. Deshalb verzichtet der Bund zu Gunsten der Länder auf einen Teil des ihm zustehenden Aufkommens aus der Umsatzsteuer. NRW wird dadurch im kommenden Jahr 21,9 Millionen Euro zusätzlich erhalten. Davon erhalten die Kommunen 5 Millionen Euro. Aber auch die verbleibenden 17 Millionen Euro fließen vollständig in die Finanzierung des Kinderbildungsgesetzes, so z.B. in die Förderung der U-3 Betreuung.
Hafke: „Da auch CDU, SPD und Grüne wissen, dass der Landeshaushalt kein Goldesel ist, sind deren weiteren Finanzierungsforderungen wohl eher als Einleitung des bervorstehenden Wahlkampfes zu werten.“
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